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Samstag, 21 April 2018 20:46
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Name Kommentare
18) Mascia 
masciac@hotmail.com
Ort:
Stans
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Samstag, 7 Februar 2004 13:36 Kommentar schreiben E-Mail senden

Hallo ihr zwei

Tja, ich bin nun schon wieder eine Woche am arbeiten... meine Reise ging so wahnsinnig schnell vorbei und doch hab ich auch unglaublich viel erlebt.

Natürlich les ich nun umso lieber eure Berichte, vor allem da mir die einen oder anderen Orte in Neuseeland noch in bester Erinnerung von meiner Reise im Jahr 1998 sind (z.B. die Pingukolonien, Kaikoura, Moeraki, Hot Springs und geregnet hats auch ziemlich viel, allerdings war ich eine von denen schnell-Touristen und spulte das Land in 3 Wochen ab...smile. Touris gab es aber auch dann schon in Mengen, da war es heuer in Burma und teils in Thailand doch schon viel ruhiger und angenehmer.

Ok ihr zwei, ich wünsche euch noch viele weitere tolle Erlebnisse und gniessed's!

Gruess
Mascia
17) Eliane & Marcel 
Ort:
Nelson again...
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Sonntag, 1 Februar 2004 01:43 Kommentar schreiben

Heute schreiben wir Euch wieder einmal einen schoenen Reisebericht smile


Wir Ihr sehen koennt, sitzen wir noch immer in Nelson (es regnet ja auch noch immer...), und wir versuchen, ein paar weitere Foeteli aufs Netz zu laden. Ausserdem warten wir natuerlich auf besseres Wetter, um wenigstens noch den Costal Track in Angriff nehmen zu koennen (4-taegige Wanderung im Norden der Suedinsel).

So, wo waren wir verblieben? Ach ja, bei den Pinguinen in Oamaru und auf der Otago Peninsula. Die Otago Peninsula hat sich als echtes Highlight dieser Reise entpuppt! Wer geduldig ist und Pinguine sowie die fantastischen Albatrosse sehen moechte, der muss unbedingt dorthin gehen! Um die Pingus besser zu sehen und diese gleichzeitig nicht zu stoeren, kann man quasi unterirdische Touren machen und durch Schiessscharen aehnliche Loecher die Pingus beobachten. Ein echtes Erlebnis fuer alle Pingu-Liebhaber! Und ebenfalls auf der Peninsula ist die wunderbare Albatross Kolonie zu finden. Wir hatten unheimlich Glueck und konnten sogar drei Stueck herumfligen sehen - was ganz und gar nicht an der Tagesordnung ist! Die riesigen Voegel verbringen ja meist ein bis zwei Jahre gleitend ueber dem Meer, dann kommen sie zum brueten ein Jahr lang an Land um danach wieder wegzufliegen. Eine unfassbare Geschichte und einfach imposant - die Wissenschaftler haben noch immer nicht herausgefunden wie dieser Vogel ueberhaupt auf dem Meer navigieren kann!

Danach sind wir weiter nach Sueden gefahren um in die abgelegene Gegend "Catlins" zu kommen. Dort sollte es ruhig und einsam sein - wurde uns von verschiedenen Seiten gesagt... Leider wurden wir dort unten ziemlich enttaeuscht, denn als wir wirklich am allerletzten Punkt dieser Insel angekommen sind (Nugget Point), begegneten uns doch tatsaechlich bei 20 Touris... Es war ziemlich deprimierend, und wir mussten einsehen, dass wir Neuseeland einfach 10 Jahre zu spaet besuchen (aber das wisst Ihr ja schon...). Wir fanden dann doch noch einen tollen Campingplatz um zumindest ein wenig die Stille geniessen zu koennen!

Weiter gings dann an die beruehmt beruechtigte Westkueste, ins Fjordland. Wir wussten aus dem Reisefuehrer, dass es dort fast das ganze Jahr ueber regnet, und so machten wir uns auch schon auf Regen gefasst. Aber siehe da, wir hatten unheimliches Glueck! Am Morgen um 6 Uhr fuhren wir zum Milford Sound, und es war schlicht ueberwaeltigend und fantastisch... Am Morgen frueh spiegelten sich die 1700Meter hohen Felsen im ruhigen Meer, ein paar Wolken schlichen herum, wir waren wieder mal in einer anderen Welt! Um den Milford Sound richtig zu sehen, muss man unbedingt eine Bootstour machen, und das taten wir auch. Zum Glueck hatten wir ein tolles Schiff mit sehr wenig Passagieren, und wir waren einfach nur gluecklich diesen wundervollen Tag erwischt zu haben!

Nach diesem Erlebnis kam dann langsam die Schlechtwetterfront auf Neuseeland zu, und wir hatten noch zwei gute Tage in Arrowtown, wo wir noch brav herumwanderten und feines Brot backten (endlich Brot mit Kruste, jupiiiii!!!).

Nach Arrowtown (Queenstown haben wir nur fuers Internet gebraucht, schrecklich...), gings wieder an die Kueste. Wir fuhren durch eine unglaubliche Gegend, und der Regen prasselte mit einer heftigkeit gegen unsere Frontscheibe, dass wir uns anschreien mussten um etwas zu verstehen! An diesem Tag bekam diese Region so viel Regen wie das ganze Jahr ueber noch nicht - und wir waren mittendrin - auch ein Erlebnis...

Bei den Gletschern (Fox- und Franz Josef Gletscher) hatten wir ein Schoenwetterfenster und konnten diese immerhin einigermassen gut besuchen! Imposant an der Geschichte sind nicht die Gletscher, sondern die Tatsache, dass die Gletscherzunge bei ca 100 MuM zu finden ist!

Danach wieder Regen, Motelzimmer um zu trocknen, eine Flasche Wein um etwas froehlicher zu sein smile


Die Pancake Rocks waren uebrigens auch ziemlich imposant, und wir uebernachteten auf einem tollen Campingplatz des DOC (Andrea, haette es geregnet, waeren wir sicher in dein Backpackers gegangen!).

Im Nelson Lakes N.P. konnten wir leider keine einzige Wanderung machen, die Wolken hingen so tief, dass wir nicht einmal den See sehen konnten - frustrierend... Und so sind wir nach Nelson ans Meer gefahren, um wenigstens so etwas wie eine Stadt zu haben damit wir die schlechten Tage besser vertreiben koennen... Immerhin hats hier ein Kino, ein paar nette Kaffees und ein paar Laeden, es koennte also schlimmer sein! Und wir haben ja noch immer uns, und es geht uns abgesehen vom Regen wirklich sehr gut!!!

Bis bald - es bleibt nicht mehr viel Zeit in Neuseeland (Abflug 14.2.) - drueckt uns den Daumen, dass wir noch ein wenig besseres Wetter bekommen...
16) beatrice 
bea-herren@bluewin.ch
Ort:
kiesen
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Samstag, 31 Januar 2004 15:55 Kommentar schreiben E-Mail senden

halli hallo
da ig itz ou oneline bi ha ig mir dänkt müess doch schnäll cho inneluege.. hei dir heit ja scho mega viel erläbt.. u d bilder sieh ja en troum da wird ig ja grad niedisch...
wünsche euch no en gueti zyt.. un saludo y un beso beatrice
15) Eliane & Marcel 
Ort:
Nelson
IP gespeichert Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 6.0; Windows 98)
Samstag, 31 Januar 2004 02:27 Kommentar schreiben

Bis jetzt waren unsere Reisetagebucheintraege fast ausnahmslos positiv. Deshalb haben wir uns entschlossen, Euch allen auch mal ein paar negative Eindruecke zu schildern - Reisen ist naemlich nicht immer nur Jubel Trubel Heiterkeit...


Wir sitzen zur Zeit in Nelson, einem Touristenort im Norden der Suedinsel. Wir glauben, dass die Region ziemlich schoen waere, findet man im Hochsommer hier doch keine einzige Bleibe weil alle Kiwis hierher kommen um die Ferien zu verbringen! Leider muessen wir sagen, dass wir bis jetzt fast ausnahmslos Regen gesehen haben... A propos Regen... Nachdem wir im Milford Sound waren (stahlblauer Himmel, wann erlebt man schon sowas an der Regenkueste schlechtin!) hat ein Tief Besitz von Neuseeland genommen. Und seither versuchen wir verzweifelt dem Regen auszuweichen... Auf der Nordinsel wars Anfangs noch ein wenig besser als hier unten, aber auch dort oben regnets zur Zeit nur noch! Normalerweise findet man in Neuseeland ja immer einen Ort wo die Sonne lacht. Aber jeder Reisende, der diese zwei Inseln vielleicht mal besuchen will, muss sich darauf gefasst machen, dass es einfach zwei Wochen lang nass sein kann. Seit einer Woche sind wir nun am "fliehen", und sitzen nun hier in Nelson quasi fest um auf bessere Zeiten zu warten. Nichtstun ist manchmal ja schon lustig, aber nach einer Woche wird man doch ab und zu etwas frustriert - und gibt ziemlich viel Geld aus mit Kaffeetrinken, Internet, Kino etc.! Na ja, wir haben gerade die Wettervorhersage gesehen, und es soll noch ca acht Tage regnen (in ganz Neuseeland...), dann wirds vielleicht besser smile


Was gibts denn sonst noch negatives auf Neuseeland - denkt Ihr Euch vielleicht jetzt... Leider muessen wir sagen, dass wir wohl 10 Jahre zu spaet dran sind um noch die Einsamkeit und Ruhe zu geniessen die man ja hier scheinbar finden kann. Der Tourismus hat ueberhand genommen, und es ist unfassbar wie viele Menschen sich das Reisen leisten koennen und mit einer Selbstverstaendlichkeit alles konsumieren. Manchmal hatten wir Tage, da konnten wir die ganzen Maui, Britz und Kea Campervans nicht mehr sehen, Touristen ueberall, sogar im letzten Kaff dieser Inseln! Neuseeland wird "schnell" abgefahren, durchschnittlich werden ca. drei Wochen dafuer eingeplant. Drei Wochen - und dann gehts zurueck in die CH, nach Holland oder natuerlich nach Deutschland. Wir finden diese Art und Weise bedenklich und fragen uns, wie lange Neuseeland diese Massen noch bewaeltigen kann... Wir empfehlen jedem Reisenden, Neuseeland NICHT ZWISCHEN WEIHNACHTEN UND ENDE JANUAR zu besuchen. Herbst oder Fruehling sind garantiert die besseren Reisezeiten...

Ach ja, und dann kommen da noch die beruehmten Familien mit Kindern, die kaum geschluepft sind! Halt: Wir finden es genial wenn Familien reisen und was mit den Kindern unternehmen! Aber warum muss man von Europa her mit zwei oder vier (auch schon gesehen) Kids nach Neuseeland reisen um Ferien zu machen? Ok, Kids koennen gratis fliegen... Und wenn Mami und Daddy die Strapazen auf sich nehmen wollen, warum nicht...

Hmmmm... Was koennten wir sonst noch schreckliches smile melden?????? Na ja, wir hatten doch auch schon zwei Reifenpannen, mittlerweilen wissen wir genau wie die Raeder zu wechseln, und wir haben herausgefunden, dass wir ein ziemlich gutes Mechanikerteam sind smile Gehoert ja auch dazu!

So. Jetzt wisst Ihr, dass Reise nicht immer nur lustig ist! Aber trotzdem moechten wir klipp und klar festhalten: Wir lieben Neuseeland und was wir bis jetzt gesehen haben! Und reisen ist und bleibt einfach das Schoenste!!!

Herzliche Gruesse an alle!
14) Niels 
IP gespeichert Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.0; en-US; rv:1.6b) Gecko/2003120
Donnerstag, 22 Januar 2004 11:18 Kommentar schreiben

Hi

Wow ihr seid da echt eine super Reise am Machen. Danke für die vielen Infos, ich finde das Ganze sehr interessant und es gluschtet micht richtig auch mal da runter zu gehen um mir das anzusehen.

Wünsche euch beiden eine schöne Zeit, viel Sonnenschein und geniale Eindrücke

Bye Niels
13) Eliane & Marcel 
Ort:
Dunedin, Suedinsel NZ
IP gespeichert Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 6.0; Windows NT 5.1; .NET CLR 1.1.4322)
Sonntag, 18 Januar 2004 03:09 Kommentar schreiben

...ein paar graue Wolken bedecken den Himmel von Dunedin, eine kleine Stadt an der Ostkueste der Suedinsel Neuseelands. Deshalb nutzen wir die Gelegenheit wieder einmal, um Euch ein paar weitere Eindruecke unserer Reise aufs Netz zu laden.
Am 1.1.2004 sind wir mit einer riesigen Faehre die ziemlich schief im ultra starken Wind lag auf die Suedinsel gefahren. Wir hatten Wetterglueck, und schon die Fjordlandschaft bei der Ankunft war traumhaft schoen. Das Wetter war uns weiterhin gut gesinnt, und demnach waren wir auch voller Tatendrang, endlich einmal einen etwas groesseren Walk zu machen! Leider verstopften zu dieser Zeit die Kiwis noch saemtliche bekannten Trecks wie Queen Charlotte oder Abel Tasman. Deshalb entschlossen wir uns einen Zweitaeger in Angriff zu nehmen, den "Nydia Treck". Von Havelock aus, einem Kaff mit den besten Gruenlippenmuscheln der Welt (Eliane kanns bestaetigen, Marcel hats immerhin versucht), gings fruehmorgens los. Es waren herrliche zwei Tage, obwohl sich der Treck eher als gemuetlicher Spaziergang erwies, der uns ab und zu aber doch noch ein paar Schweissperlen abverlangte. Alles in allem waren wir fast alleine unterwegs, was angesichts der Kiwi-Massen auf den bekannten Trecks zur Schulferienzeit schon fast ein Wunder war! Die Uebernachtung wird uns aber wohl immer und ewig in Erinnerung bleiben - ein Backpackers im Nichts, an einem wunderbaren Ort, mitten in der Fjordlandschaft gelegen. Die Besitzer dieses "Geheimtipps" waren absolut zuvorkommend und empfingen uns mit kaltem Bier, als wir die Huetten erreichten. Nett waren sie alle - und trotzdem... Der Anfuehrer war ein ca. 40 jaehriger, drahtiger Mann mit grauen langen dicken Rastas am Kopf. Dann war da eine schlacksige, bildhuebsche Frau, die wohl so etwas aehnliches wie die Freundin des Rastamans war (und sich spaeter als geflohene Deutsche erwies). Der Cowboy-Typ war ziemlich schwer einzuordnen und zeigte sich auch nicht so oft, wir nehmen an, er hielt die Bude mehr oder weniger in Stand. Und zum Schluss war noch eine Frau vor Ort, die sich immer auf der Hundehaarcouch verkroch und sich in ihr Buch vertiefte. Ein richtiger Ort zum Aussteigen aus der realen Welt, um jeglichen Luxus zu vergessen und von frischen Muscheln zu leben! Aber wie gesagt - trotz Hundehaarcouch, Katzenhaarkaffee, boesen Sandfliegen die stets stachen (endlich wird auch Marcel gestochen, nicht immer nur Eliane) wars ein Erlebnis! Wer also aussteigen moechte, der soll sich bei uns melden, wir koennen gerne weitere Infos geben smile
Der Aufenthalt in Havelock haben wir mit einem absoluten Festmahl abgerundet, natuerlich mit frischen Muscheln fuer Eliane und frischem Lachs fuer Marcel - dazu killten wir eine sagenhaft feine Flasche Chardonnay aus der Region, herrlich (danach hatten wir einen lustigen Abend, aber wir mussten ja nicht mehr Auto fahren)...
Und so fuhren wir zum wohl bekanntesten Delphin- und Whalewatchzentrum Neuseelands, Kaikoura, Ostkueste. Eigentlich haetten wir Lust gehabt die Wale zu beobachten, also machten wir uns auf, ein Ticket fuer eine Tour zu ergattern. Aber uns fielen fast die Augen aus dem Kopf, als wir die Menschenschlangen vor den Ticketschaltern sahen! Jeder der Neuseeland besuchte, schien sich dort versammelt zu haben um irgendwie noch einen Wal zu Gesicht zu bekommen. Diese Massenabfertigung sprach absolut gegen jede Wertvorstellung von uns, geschweige denn von Eliane, die ja gerade erst in Tourismuslehre einiges darueber gelehrt hat (HFT-ler wissen wovon ich spreche...). Also machten wir rechtsum kehrt, machten aber dafuer am Tag darauf noch eine schoene Wanderung, um die Pelzrobbenkolonie auf der Halbinsel bei Kaikoura aufzusuchen.
Nach einem Abstecher in ein "Bergdorf" auf ca. 700MuM namens Hanmer Springs, ging die Fahrt weiter nach Christchurch, groesste Stadt der Suedinsel mit ca. 300'000 Einwohnern. Wir hatten dort ja nur ein grosses Ziel, das Neuseelaendische Hochzeit unserer Freunde! Und es war wirklich absolut herrlich - geheiratet wurde in einem wunderbaren Englischen Garten, gegessen haben wir auf einem tollen Weingut! Wir werden den 10.1.2004 immer in absolut bester Erinnerung haben!!! Danke an dieser Stelle noch einmal herzlich an Conny und Jeff Berridge (fertig Gisler, Conny smile )
Natuerlich besuchten wir spater auch noch die Banks Peninsula, die Halbinsel bei Christchurch, mit dem herzigen Akaroa und der einsamen "Le Bons Bay"-Bucht. Es war tatsaechlich sehr erholsam dort, obwohl die Landschaft sehr karg war, und wir das Gruen der Nordinsel zum ersten Mal so richtig vermissten...
So beschlossen wir in die Berge zu fahren, und am Geburi von Eliane erreichten wir einen weiteren Top Spot der Suedinsel: Der tuerkisblaue Lake Tekapo mit schneebedeckten Bergen am Horizont wartete auf uns! Wir stiessen beide gleichzeitig einen Schrei aus, als wir den See sahen, es war schlicht unbeschreiblich schoen... Mit Sekt und Motelzimmer (irgendwann muessen auch wir die Beine wieder so richtig strecken) feierten wir diesen Tag, der uns wohl auch fuer immer und ewig im Gedaechtnis bleiben wird!
Und dann wars soweit - der Mt. Cook, hoechster Berg Neuseelands (3750MuM) trohnte majestaetisch vor den Linsen unserer Kameras! Ein Bild wie auf einer Postkarte... Natuerlich blieben wir drei Tage in dieser Region, machten einige wunderbare Trecks und uebernachteten auf einem Zeltplatz mit fantastischer Sicht auf den Mt. Cook! Wir waren schlicht wunschlos gluecklich und konnten die Schoenheit dieser Gegend kaum fassen...
Und wieder gings zurueck an die Ostkueste, nach Oamaru, zu den Zwergpinguinen und Gelbaugenpinguinen - wer Eliane kennt weiss, dass sie diese Geschoepfte um nichts in der Welt verpassen wollte - und so sassen wir stundenlang bei den Klippen und beobachteten die Pingus!
Ein weiteres Highlight wartete schon am naechsten Tag auf uns, die Moeraki Boulders - utopische, kugelrunde Steine, die einfachso am Strand liegen! Wir haben zwar gelesen wie so etwas entstehen kann, aber trotzdem scheint es unerklaerlich...
Und so hat uns unser braves Busslein heute bis Dunedin gefahren - uebrigens scheint mittlerweilen wieder etwas die Sonne, was uns natuerlich wieder einen Adrenalinkick gibt, da wir heute gegen Abend noch einmal Gelbaugenpinguine beobachten gehen!
Ja liebe Leute, das Leben als Reisender ist herrlich, und wir koennen uns zur Zeit einfach nichts schoeneres vorstellen... Wir Schweizer sind einfach privilegiert, und jeder der wirklich will, kann sich den Traum des Unabhaengigseins verwirklichen... Wir sind froh genau fuer die unfassbaren Eindruecke waehrend dieser Reise gearbeitet zu haben - besser koennte man sein Geld nicht einsetzen!

Bis bald und herzliche Gruesse!!!
12) Eltern von Eliane 
frkrebs@schneiderfr.ch
Ort:
Biglen
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Dienstag, 13 Januar 2004 21:33 Kommentar schreiben E-Mail senden

Endlich... Reto hat die letzten Hindernisse des ADSL-Anschlusses beseitigt und soeben haben wir nun auch eure Bilder zügig bewundern können. Sehr gute Ausschnitte und Lichteffekte, super Marcel!
Am liebsten möchte ich (FK) hier aufhören und ebenfalls eine laaaaange Reise antreten. Wir wünschen euch weiterhin spannende Momente und "häbet gäng sorg"

Marcel Montag, 19 Januar 2004 04:21
p.s. die Bilder von der Digitalkamera macht Eliane...
11) Corina 
trampergotti@hotmail.com
Ort:
Dom.Rep.
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Samstag, 10 Januar 2004 23:33 Kommentar schreiben E-Mail senden

Feliz Año Nuevo von der anderen Seite der Erdkugel!!! Auf dass Ihr weiterhin gaaaanz viele tolle Dinge erlebt auf Eurer Reise und dass Ihr gesund und munter Ende Jahr wieder zuhause ankommt!

Wag mich jetzt auch mal, etwas bei Euch reinzuschreiben, obwohl ich ja sonst viiiiel zu scheu bin, um mich so an die Öffentlichkeit zu wagen...

Die Bilder sind übrigens tooollll, nur ist mein Compi etwas schlapp und schaffts nicht immer, alles komplett zu zeigen. hab noch keinen Tölpel gesehen, sniff!!!! frown

besos gordos y abrazos fuertes! corina
10) rog 
ro-g@bluemail.ch
Ort:
immer noch in der schweiz....
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Freitag, 9 Januar 2004 14:11 Kommentar schreiben E-Mail senden

sali zusammen, ich wünsch euch auch ein gutes neues jahr und weiterhin viel spass auf eurer reise!

roger
9) Eliane & Marcel 
Ort:
Wellington
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Mittwoch, 31 Dezember 2003 04:42 Kommentar schreiben

Endlich haben wir ein geeignetes Internetcafe gefunden, um die Fotos der Nordinsel Neuseelands raufzulanden, und vor allem auch um das Reisetagebuch zu ergaenzen... Wir sind zur Zeit in Wellington, und heute Nacht koennen wir genau 12 Std. frueher als die Schweiz aufs 2004 anstossen. An dieser Stelle von unserer Seite nur das Beste fuer das neue Jahr - alle Eure Traeume sollen sich verwirklichen, bleibt Gesund und freut Euch des Lebens!!!

Nun aber zu Neuseeland. Wir sind in Auckland gestartet, und nach vier Tagen Stadtleben waren wir heilfroh, endlich unser Busslein in Empfang nehmen zu koennen und loszufahren. Schon beim Vermieter erwartete uns eine Erfreuliche Nachricht, wir erhielten das beste Modell der Fahrzeugflotte, mit einem etwas hoeheren Dach als die Minibusse normalerweise haben, und vor allem mit automatischer Gangschaltung! Jupiii, so fuhr Marcel das Gefaehrt brav nach Elianes Anweisungen zur Stadt heraus Richtung Norden - links fahren war anfangs ziemlich komisch, aber wir haben uns enorm schnell darn gewoehnt.

Der erste und bis jetzt absolut schoenste Zeltplatz war beim Shakespeare Regional Park, einem Zeltplatz des Department of Conservation (DOC). Wir waren gluecklich dieses Flecklein Erde gefunden zu haben, und unsere Reise haette nicht besser losgehen koennen! Der wunderschoene Strand, die gruene Gegend mit lauter gemuetlich grasenden Schafen bedeckt, Pfaue die nur fuer uns das Rad schlugen, das tiefblaue Meer - es war wie eine Geschichte, die Shakespeare persoenlich haette schreiben koennen...
Am naechsten Tag besuchten wir Tiritiri Matangi, eine winzige Insel, 4 km vor der Spitze der Whangaparaoa Peninsula (30 km noerdlich von Auckland). Die Insel wird als Schutzzone fuer sehr seltene Voegel gefuehrt und ueberzeugt ausserdem durch tolle Wanderwege quer durch Ursprungsbusch und an den steilen Klippen entlang. Ausserdem konnten wir uns kaum sattsehen an den wunderschoen rot bluehenden Baeumen... Ein absoluter Geheimtipp dieses Inselchen, und wer kann, sollte unbedingt fuer einen Tag dorthin gehen.

Das Northland, also die oberste noerdlichste Spitze Neuseelands wartete auf uns, und so fuhren wir zur bekannten Bay of Island. Wir haben sie aber geradewegs in die Bay of Rain umgetauft, denn dieses Sauwetter wollte laut Vorhersage auch in den naechsten Tagen nicht besser werden. Gut, wir hatten ja genuegend Zeit und flohen an die Westkueste, wo es zumindest etwas freundlicher wurde. Beim suedlichen Ende des 90 Mile Beach uebernachteten wir - und hatten am naechsten Tag ziemlich komische Viecher in unserem Busslein, die wir bis heute noch nicht ganz losgeworden sind! Irgend ein kleiner Kaefer in der Groesse einer Ameise, sieht aber eher aus wie eine braune Fliege. Die Dinger scheinen nicht zu stechen und fuer nichts anderes da zu sein, als die Menschheit zu aergern - man koennte also die Viecher auch "Regdichauf-Fliege" nennen!
Gut, wir sind dann trotz verhangenem Himmel mit einer Tour hoch Richtung Cape Reinga, der noerdlichste Punkt Neuseelands, gefahren. Wir waren wieder mal ziemlich enttaeuscht wegen des Wetters, aber am Cape selber riss der Himmel endlich auf, und wir konnten das eindrueckliche Naturschauspiel geniessen - genau an diesem Kap treffen naemlich der Pazifische Ozean und das Tasmanische Meer aufeinander - die Wellen schlagen bei einem Riff krachend aufeinander! Wir wurden ganz still dort oben, und jeder hing seinen ganz eigenen Gedanken nach... Auf alle Faelle werden wir versuchen, diese Bilder in unseren Koepfen zu speichern - und nach belieben wieder abzurufen... Dank der Bustour konnten wir am 90 Mile Beach entlang zurueck fahren, mit unserem Busslein haetten wir natuerlich keine Chance gehabt am Strand entlang zu blochen. Es war ein eigenartiges und zugleich bleibendes Erlebnis - auf dem extrem harten Sand mit ueber 100 kmh in einem Bus zu fahren, so was macht man ja nicht gleich alle Tage!

Danach starteten wir einen zweiten Versuch in der Bay of Island, aber wir hatten einfach Wetterpech, und so blieben wir einfach zwei Tage dort, genossen ein absolut tolles Motel, faulenzten und schauten uns ein paar Filme im TV an.

Am 10.12. waren wir dann bei den Kauri Waeldern angekommen - uralte, maechtige Baumriesen im Waipoua Kauri Forest. Es war herrlich dort, und wir genossen jede Sekunde des Sonnenscheins durch das dichte Blaetterdach waehrend unseren kleinen Wanderungen. Am Abend versuchten wirs sogar mit einer Nachtwanderung - wir wollten endlich Kiwis sehen, Neuseelands ganzer Stolz, der Vogel der nicht fliegen kann! Aber leider regnete es wieder mal, und dieser Umstand war wohl auch fuer die verbleibenden Kiwis Grund genug, sich einfach nicht zu zeigen...

Vom 11 - 13.12. bewegten wir uns nur auf der wunderschoenen Coromandel Penunsula. Schon die Strasse der wilden und verlassenen Westkueste entlang faszinierte uns, und wir fuehlten uns pudelwohl. Die Sonne trug natuerlich einiges dazu bei, endlich strahlend blauer Himmel, wir waren wieder mal nur gluecklich hier zu sein... Natuerlich besuchten wir auch die obligaten Top Spots wie Cathedral Cove und der Hotwater Beach, beides empfehlenswert. Marcel fand nach laengerem buddeln im Sand des Hotwater Beach auch wirklich siedend heisses Wasser, und wir genehmigten uns ein Bad.

Nun war es fast logisch Richtung Rotorua, also fast die Mitte der Nordinsel, zu fahren. Das Geothermalgebiet ist weltweit bekannt, und alles war wir am ersten Tag zu sehen bekahmen war Regen. Ach ja, der Gestank nach faulen Eiern wollte uns zuerst fast umbringen, aber irgendwie entwickelt die Nase Antikoerper gegen diesen Geruch, denn irgendwann wars nicht mehr so tragisch. Und siehe da, am zweiten Tag kam auch die Sonne zum Vorschein, und wir waren wieder mal begeistert von Neuseeland, den unwirklich farbigen Pools im Thermalgebiet, dem sprudelnden Champain Pool, und dem 20 Meter hoch spuckenden Pohutu Geysir!

Da wir schon in dieser Gegend waren, mussten wir natuerlich unbedingt den Tongariro Crossing machen - scheinbar die schoenste Tageswanderung ganz Neuseelands! Wir hatten Glueck, stahlblauer Himmel erwartete uns (zusammen mit ca 200 anderen Wanderern, darunter einige komische Exemplare mit Finken an den Fuessen und einem Mickimaus Rucksack etc.), und auch dieser Tag bleibt wohl ewig in unsere Koepfen! Der erste Anstieg bis zum Vulkan rauf war brutal, der zweite ging einiges leichter, und endlich ganz oben angekommen vergisst man sofort alle Strapazen! Die Sicht war fantastisch, die smaragdgruenen Emerald Lakes unwirklich und unfassbar schoen, der Blue Lake machte seinem Namen alle Ehren... Es war schlicht unbeschreiblich, und wer kann, soll diese Wanderung um alles in der Welt machen! Der Abstieg war lang lang lang, aber auch das schafften wir - unsere Beine taten uns noch ca zwei Tage etwas weh, aber alles halb so schlimm!

Bei Waitomo besuchten wir die Gluehwuermchen - Hoehlen. Noch nie hatten wir solche Mengen von diesen kleinen Viechern gesehen, uns sie leuchteten was das Zeug hielt! Toll!!!

Ganz im Westen der Nordinsel gibts einen einmalig schoenen Leuchtturm beim Cape Egmont, in der Region von Taranaki. Mit dem imposanten Mount Egmont im Hintergrund (2518m) ein willkommenes Fotosujet - und der einsame und wilde Strand bewog uns wieder einmal ein paar Gedenkminuten einzulegen... Bei einem tollen Surfbeach verbrachten wir ruhige zwei Tage, bevor wir uns entschlossen, nun doch noch mal an die Ostkueste zu fahren. Also los bis nach Napier und weiter zum Lake Waikaremona. Ein gottverlassener Ort auf dieser Welt, wir glauben es waere wunderschoen dort, aber wir konnten nicht viel sehen - wieder mal hats geregnet und die Wolken sind runtergehangen, es war zum heulen! Trotzdem hatten wir am zweiten Tag etwas Glueck und konnten vier Std. durch die tollen Waelder wandern.

An Weihnachten waren wir in Napier und goennten uns ein absolut gigantisches Motelzimmer mit eigenem Whirlpool. Es war so herrlich mal richtig die Beine zu strecken und sooooo viel Platz zum schlafen zu haben smile Am 24.12. gabs bei uns ein tolles Rindsfilet mit frischen Nudeln und Salat, sowie einen absoluten Spitzenwein (wer Marcel kennt weiss es - das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken - deshalb kam eine tolle Flasche Wolf Blass auf den Tisch...). Zum Dessert feine Moevenpick Glace, dazu eine herrliche Sicht aufs Meer - man kann auch so Weihnachten feiern!!!

Am 26.12. machten wir unseren letzten wirklich genialen Ausflug auf der Nordinsel - wir besuchten die Toelpelkolonie beim Cape Kidnappers! Der Weg dorthin war ein wirkliches Erlebnis, mussten wir doch 10 km direkt den Klippen entlanggehen und hoffen, dass wir den Plan mit den Gehzeiten richtig studiert hatten! Zeitweise kam das Meer bedrohlich nahe, aber es hatte noch ein paar andere Leute, was uns Mut machte, und so schafften wirs schlussendlich bis zum Kap. Was uns dort erwartete ueberstieg saemtliche Erwartungen - tausende von Toelpeln mit gelben Koepfen und den Jungen in den Nestern machten einen ziemlichen Laerm - und versetzten uns in Staunen und Entzuecken! Der Rueckweg war dann wesentlich einfacher, das Meer hatte sich noch erstaunlich zurueckgezogen und legte angenehmen Strand frei. Marcel litt wegen seiner bloeden Sandalen und kaempft noch heute mit den Platern - aber auch das kriegen wir hin!

Nun, natuerlich koennen wir nicht alle Stationen beschreiben wo wir waren. Es gaebe noch viel zu berichten... Aber die imposantesten und wichtigsten Gegenden und Spots haben wir Euch auf diesem Weg etwas naeher gebracht. Die Nordinsel hat uns trotz Regen, Wind und Wolken begeistert! Und wenn ab und zu die Sonne lachte, strahlten auch wir wie zwei Marienkaefer bis ueber beide Backen... Es war toll - und wir freuen uns nun ganz besonders auf die Suedinsel Neuseelands! Ansonsten gehts uns uebrigens auch gut, wir sind gesund, kochen tolle Gerichte, faulenzen und geniessen unser Leben! Was kann man dazu noch sagen? Bis bald!
8) Claudia & Dani 
claudia.hoesli@bluewin.ch
Ort:
Luzern
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Mittwoch, 24 Dezember 2003 15:19 Kommentar schreiben E-Mail senden

Hallo ihr Zwei!
Auch bei uns haben endlich die Ferien angefangen! Der Christbaum steht geschmückt in der Wohnstube, die Geschenke sind alle eingekauft und der Kühlschrank platzt aus allen Nähten! Heute abend geht die grosse Fresserei dann so richtig los!
Wir wünschen Euch von Herzen gemütliche Weihnachten in der südlichen Hemisphäre und einen feucht-fröhlichen Rutsch ins 2004!
7) Eliane & Marcel 
Ort:
Napier / Nordinsel Neuseelands
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Mittwoch, 24 Dezember 2003 03:30 Kommentar schreiben

...wir wuenschen allen daheimgebliebenen oder auch reisenden wunderschoene Weihnachten und natuerlich schon jetzt nur das Beste fuers 2004!

Mehr Infos folgen bald...
6) Ursula Romero 
ursi_romero@freesurf.ch
Ort:
Rothenburg
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Sonntag, 14 Dezember 2003 14:42 Kommentar schreiben E-Mail senden

Hallöchen!! Wowww! Ihr habt ja schon mega viel erlebt! Ich fliege auch bald nach Australien ab... am 1. Januar! Aber ich bleibe nicht so lange wie ihr! Am 16. April bin ich schon wieder in der Schweiz! Passt auf euch auf und weiterhin viel Spass! Wer weiss... vielleicht treffen wir uns in Australien... Hasta pronto! Besos
5) Eliane&Marcel 
Ort:
Auckland
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Mittwoch, 3 Dezember 2003 00:08 Kommentar schreiben

Erster Eintrag der Reisenden...
Wir sind inzwischen in Auckland angekommen - und haben fast ein wenig einen
Kulturschock bekommen! Nach Tahiti, 30 Grad, 90% Luftfeuchtigkeit, keine
grossen Menschenmengen, kleine Geschaefte mit ueberteurten Lebensmitteln
- jetzt die brutale Kaelte (20 Grad), viele Menschen (1,5 Mio.), riesige
Kaufhaeuser mit allem was das Herz begehrt... (ps an coco: hier gibts pure
Billabong und Quicksilver shops, es ist zum verrueckt werden...).
Kurz zu Tahiti: Ankunft 02.00 Uhr, Hitze und Feuchtigkeit schlagen uns fast
zu Boden - wo wir dann auch unsere Maetteli ausbreiten und mal eine Runde
schlafen (im Flughafengebaeude). Dann der Weiterflug nach Bora Bora - der
Mythos ruft!!! Wir fallen vor Begeisterung fast aus dem Flugzeugfenster,
unglaublich steile Berge ragen aus dem tuerkisblauen Wasser, ein Maerchen
- das zum Alptraum wurde, als wir unsere erste Unterkunft bezogen haben.
Ein schaebiges, aus Pergamentpapier gebautes Bungalow... Dank unserem Moskitonetz
konnten wir einigermassen schlafen - bis am Morgen um ca. 04.00 Uhr der erste
Hahn zu kraehen anfing und das Konzert mit Hundegeheul abgerundet wurde!!!
Na ja, um 05.00 Uhr wurde es eh schon hell, wir wurden also puenktlich geweckt...
Wir entschieden uns eine etwas bessere Unterkunft zu suchen, und fanden diese
dann auch - auf Kosten von zwei mega saftigen Sonnenbraenden die wir noch
heute brav heilen. Das zweite Bungalow war dann aber umso schoener, wieder
naeher dem tahitianischen Traum, und ausserdem wohl am laengsten Strand von
Bora Bora (ca. 1 km). Kaum einen Meter im Wasser erwarteten uns viele neugierige
und farbenfrohe Fische, die sich zwischen den Korallen tummelten. Es war
wieder einmal wunderbar, und das Wasser war "fuediwarm" (30 Grad). Marcel
wurde unerwartet zur Wasserratte und konnte sich nicht mehr von Fischen und
Wasser trennen...
Eine Unterwassersafari brachte uns die faszinierende Tierwelt noch naeher.
Wir mussten einen mega schweren Tauchhelm anziehen (mit Gewichten dran) und
spazierten ca. 4 Meter unter Wasser zwischen den Korallenriffen umher. Ein
bisschen Brot war genug um von unzaehligen, wunderschoenen Fischen umringt
zu werden - toll!
Eine Velotour um Bora Bora (26 km) zeigte uns dann aber auch die Schattenseiten
des Mythos... Wo keine Hotels stehen, findet man verwahrloste Haeuser und
Baracken, Armut, Dreck und ein schrecklich verschmutztes Meer. Diese Erkenntnis
zeigt deutlich, dass Bora Bora vor allem auf den Luxustourismus ausgerichtet
ist. Schoene und Reiche wohnen in Luxusbungalows ueber dem Wasser und sehen
von allem Elend nichts...
Nach fuenf Tagen dann der wunderschoene Weiterflug nach Moorea, wo wir noch
vier Tage verbrachten. Auch hier waren wir begeistert von der Vegetation
und den immensen, kantigen Bergen. Auch hier hatten wir ein schoenes Bungalow
und gingen zum ersten Mal auswaerts Essen (auf Bora Bora haben wir selber
gekocht). Es war sooooooooo fein - frischer Fisch und Krabben, uns laeuft
heute noch das Wasser im Mund zusammen! Auch um diese Insel zu erkunden mieteten
wir zwei Velos - diesmal sogar mit Gangschaltung und richtigen Bremsen (Bora
Bora: Ruecktritt!!!). Einmal mieteten wir sogar ein Auto und fuhren in die
Berge. Es war so fantastisch gruen, und die Blumen und Pflanzen sind so vielfaeltig,
dass man nur staunen kann! Ploetzlich wurde uns aber wieder ins Gedaechtnis
gerufen, dass auf Tahiti ja eigentlich Regenzeit war, und es fing in Stroemen
an zu regnen! Zwei, drei Stunden, dann brach die Sonne wieder durch die Wolken
und versetzte uns ins Schwitzen.
Was uns von Moorea immer in Erinnerung bleiben wird, sind die fantastischen
Sonnenuntergaenge und die Haifischflossen, die jeden Abend puenktlich um
18.30 Uhr vor unserem Riff erschienen! Ausserdem hatten wir staendigen Besuch
vor unserem Bungalow, eine Henne mit sieben Kleinen Kuecken fand es bei uns
sehr interessant - auf den Hahn am Morgen haetten wir aber gerne verzichtet...
Nach Moorea der Weiterflug nach Tahiti in einer kleinen Propellermaschine
mit direkter Sicht ins Cockpit - natuerlich sassen wir zuvorderst und beobachteten
interessiert den Piloten (siehe Foto). Auf dem Flughafen von Tahit machten
wir es uns wieder mal gemuetlich auf unseren Maetteli, versuchten etwas zu
schlafen und warteten auf das Check-in und den Abflug nach Auckland um 04.00
Uhr.
Hier sind wir jetzt, haben ein cooles Internet Caffee gefunden um die Fotos
raufzuladen, geniessen Kaufhaeuser und zahlbares Essen und sind gespannt
wie es weitergehen wird! Bald nehmen wir unser Busslein in Empfang und fahren
dann zuerst Richtung Norden. Wir hoffen Euch gehts allen gut, wir melden
uns dann wieder! Ps an alle Skifahrer: Macht bitte ein paar Bogen fuer Eliane,
sie denkt ab und zu daran, sniff...
Muntsch, Eliane & Marcel
4) Nici 
nici.kaufmann@gmx.ch
Ort:
Luzern
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Montag, 24 November 2003 14:47 Kommentar schreiben E-Mail senden

Hallo Zäme

Jetzt han ich mech scho gfreut, die erschte Bilder vo Tahiti chönne azluege!!! Ich hoffe, er hend en guete Flug gha, üch gohts guet ond er hend die erschte Täg so rechtig chönne gniesse!!!!

Uf jede Fall ganz liebi Grüessli us de Schwiiz!
3) Claudia 
claudia.hoesli@bluewin.ch
Ort:
Luzern
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Sonntag, 23 November 2003 13:12 Kommentar schreiben E-Mail senden

Hallo zäme
Ich hoffä, ihr händ dr ersti Flug guet überstandä und aalät üüch jetzt mit ganzer Wonne a irgend ämä Strand uf Tahiti....wirdä fast grün und blau vor Niid!! Abär nüüd vergessä.....ich gönnä üüch das vo Herzä und gniessät's!!

machäts guet
Claudia
2) rog 
ro-g@bluemail.ch
IP gespeichert Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 6.0; Windows NT 5.1) Website besuchen 
Freitag, 21 November 2003 11:50 Kommentar schreiben E-Mail senden

sali märsu

hoffä dir sit guet gflogä u bi gschpannt uf bilder vo tahiti!! isch ja ä krassä gägäsatz zur ch i derä jahreszyt...

viel spass no u bliibet gsund.

rog
1) Nicole Kaufmann 
Ort:
Luzern
IP gespeichert Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 5.0; Windows NT; DigExt)
Freitag, 7 November 2003 15:43 Kommentar schreiben

Ich ha eifach die erscht welle si, wo üch en Kommentar is Tagebuech schribt (Märcu, chasch es eifach weder lösche!)!smile
Ich wönsche Euch ganz en tolli Reis!! Gniesseds ond passed uf euch uf!!!

Nicole
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